Euro-Finanzminister: Griechenland bekommt mehr Geld

Beim Treffen der Finanzminister auf Zypern haben sich die Euroländer darauf geeinigt, den Griechen mehr Zeit für ihre Sparmaßnahmen zu geben. Auch wenn strikt abgelehnt wird, Griechenland mehr Geld zu gewähren, wird es am Ende genau darauf hinauslaufen.

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Beim Treffen der Finanzminister der Eurozone zeichnete sich am Freitag eine breite Zustimmung für eine Lockerung des Sparplanes für Griechenland ab: „Wenn sich herausstellt, dass sich das Defizit aufgrund eines temporären Abschwungs der Wirtschaft verschlechtert, könnte es mehr Zeit geben“, sagte der niederländische Finanzminister Jan Kees De Jager der griechischen Zeitung Kathimernini zufolge. Auch die Finanzminister anderer Euroländer äußerten sich ähnlich.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde kann sich inzwischen ebenfalls vorstellen, den Griechen mehr zeit für ihre Sparmaßnahmen zu geben.

Selbst wenn sämtliche Akteure strikt ablehnen, Griechenland mehr Geld zur Verfügung stellen zu wollen, wird dies wohl unumgänglich werden, wenn die Sparmaßnahmen weiter aufgeschoben werden. Denn das Rettungsprogramm für Griechenland basiert schon jetzt auf extrem optimistischen Berechnungen (mehr hier).

Wenn das Defizit Griechenlands nicht den Plänen entsprechend abgebaut werden kann, werden am Ende des Programms mehr Staatsschulden übrig bleiben als geplant. Dies würde weitere Finanzierung unter Unterstützung durch die Euroländer erforderlich machen.

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