Immobilien-Crash in Spanien: Häuser-Preise stürzen ab

Die Preise für spanische Immobilien sind im zweiten Quartal erheblich gesunken. Den stärksten Preissturz verzeichnen Madrid und die Region Katalonien. Damit setzt sich der Trend des vergangenen Quartals fort.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die sinkende Nachfrage in der Immobilienbranche hat im zweiten Quartal zum schlimmsten Preissturz seit fünf Jahren geführt. Die Preise sind um 14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Bereits im ersten Quartal waren die Preise um 12,6 Prozent gesunken.

Den aktuellen Zahlen des Spanischen Statistikamtes zufolge sind die stärksten Entwicklungen in Madrid mit 16 Prozent und in Katalonien mit 16,5 Prozent Preisverlust zu verzeichnen. Die günstigeren Preise locken trotzdem keine neuen Käufer an. Auch ausländischen Investoren sind Gewerbeimmobilien zu riskant (mehr hier).

Die spanischen Banken haben nun vor allem mit den vielen faulen Krediten zu kämpfen. Nach einem schnellen Preisanstieg, war die Immobilienblase in der Schuldenkrise geplatzt. Eine Bad Bank soll nun die faulen Kredite in Höhe von 184 Milliarden Euro aufnehmen (hier).

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***