Olympische Spiele fügen London-Tourismus Schaden zu

Teure Hotels und eingeschränkte Mobilität haben während der Olympischen Spiele auf viele Touristen abschreckend gewirkt. Schon im Juli sank die Zahl der London-Besucher um fünf Prozent. Dabei zeigen diese Zahlen noch nicht die vollen Auswirkungen auf die Branche.

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Schon seit Jahren hatten Reiseveranstalter vor den negativen Auswirkungen der Olympischen Spiele gewarnt. Von Anfang an wurde das Sport-Spektakel von Pannen begleitet, in erster Linie aufgrund der mangelnden Sicherheitsvorkehrungen (mehr hier). Nun zeigt sich an den aktuellen Zahlen, dass auch der Tourismus in die englische Hauptstadt stark zurückgegangen ist. Selbst die breiten Werbekampagnen der Regierung haben nicht geholfen, mehr Menschen in die Stadt zu locken. Im Juli ist die Zahl der Touristen um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Während im Juli 2011 3,6 Millionen Touristen kamen, sind es in diesem Jahr nur noch 3,18 Millionen gewesen, berichtet die Financial Times.

Dabei wurden die Zahlen für August noch nicht veröffentlicht. Da die Olypmischen Spiele von Ende Juli bis Mitte August gingen und anschließend die Paralympics stattfanden, werden die Zahlen im August vermutlich einen noch stärkeren Rückgang verzeichnen. Dass Olympia kein Touristen-Magnet gewesen sei, liege an den hohen Kosten für Unterkünfte sowie der Verkehrssituation, meinen Reiseveranstalter. Selbst Olympia-Besucher hatten deshalb die Innenstadt gemieden (mehr hier).

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