Banken „überlastet“: Geldschwemme erreicht US-Bürger nicht

Die Geldschwemme durch die Federal Reserve wird keinen positiven Effekt für die Bürger haben. Die Kreditgeber sind mit der Flut an Anfragen überfordert und werden kaum die Preise für Kredite senken.

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Aktuell: Deutsche Sparer sollen für EU-Notkredite haften

Ben Bernankes QE 3 wird Kreditnehmern kaum helfen, denn die Kreditinstitute sind nicht dazu verpflichtet, die Preise zu senken. (Foto: wikimedia/Scott Pelley)

Ben Bernankes QE 3 wird Kreditnehmern kaum helfen, denn die Kreditinstitute sind nicht dazu verpflichtet, die Preise zu senken. (Foto: wikimedia/Scott Pelley)

In der vergangenen Woche kündigte die US-Notenbank (Fed) an, verstärkt Wertpapiere aufzukaufen, die auf Krediten basieren. Damit wollte sie günstige Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Erholung schaffen. Doch die Kreditgeber sind damit überfordert, die Nachfrage nach kreditbesicherten Wertpapieren zu bewältigen, die wegen des Ankaufs durch die US-Notenbank massiv gestiegen ist.

Die Kreditinstitute könne nicht dazu gezwungen werden, die Zinsen für die Kunden tatsächlich zu senken. Weil sie nun aber bei der Abwicklung neuer Kredite voll ausgelastet sind, ist eine Preissenkung unwahrscheinlich.

„In sehr naher Zukunft wird das QE 3 praktisch überhaupt keine Transferleistung für den Kunden haben“, sagte ein führender Mitarbeite eines großen Kreditinstituts der Financial Times. Die Kreditgeber seien wegen der massiven Nachfrage im Rückstand.

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