Traurige Bilanz: 60 Verletzte und 22 Festnahmen bei Protesten in Madrid

Die Polizei ging in Madrid mit Gummigeschossen und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor. Protestierende sollen Steine auf die Polizisten geworfen haben. In der Nacht wurde die Demonstration von der Polizei aufgelöst.

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Die Proteste gegen die neuen Sparpläne der Regierung haben am Dienstagabend für heftige Auseinandersetzungen gesorgt – es kam zu regelrechten Ausschreitungen (Bilder der Zusammenstöße – hier). Demonstranten sollen Steine auf die Polizisten geworfen haben, woraufhin die Polizei mit Gummigeschossen und  Schlagstöcken reagierte. 1.300 Polizisten waren im Einsatz. Die Bilanz: 60 Verletzte, 27 davon sind Polizisten, und 26 Menschen wurden nach Polizeiangaben festgenommen, berichtet AFP.

Die Demonstranten forderten „Weniger Polizei – mehr Bildung“, riefen zu Neuwahlen auf und kritisierten die fehlende Demokratie. Nach den Ausschreitungen waren mehrere hundert Menschen friedlich auf dem Platz nahe des Parlaments in Madrid verblieben, bis die Polizei die Versammlung gegen ein Uhr auflöste.

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