Trotz Protesten: Spanische Regierung hält an Sparplänen fest

Die Wut der spanischen Bürger ist deutlich spürbar und auch im Parlament ist man zerstritten. Dennoch will die spanische Regierung die neuen Sparmaßnahmen weiter verfolgen. Noch heute soll der Haushaltsentwurf für 2013 präsentiert werden. Darin enthalten sind auch die Details zu den neuerlichen Reformen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell: Griechenland: Koalition will vier Jahre mehr Zeit für Umsetzung der Reformen

In den vergangenen Wochen hat es mehrmals große Protestmärsche gegen die neuen Sparmaßnahmen der spanischen Regierung gegeben – am Dienstagabend kam es sogar zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei (mehr hier). Breite Zustimmung sieht anders aus. Nichtsdestotrotz will die spanische Regierung an ihren Reformplänen festhalten.

Am Mittwochabend sagte der spanische Premier Mariano Rajoy auf einer Veranstaltung in New York:Wir wissen, was wir tun müssen, und da wir es wissen, tun wir es.“ Man habe eine klare ökonomische Strategie und man verfüge zudem in den kommenden Jahren über ein stabiles Parlament, welches die Umsetzung der Reformen erlauben werde, fügte Rajoy hinzu. Heute will die spanische Regierung entsprechend ihren Haushaltsentwurf für 2013 bekanntgeben, der auch die angekündigten Sparmaßnahmen enthalten soll.

Weitere Themen

Interessenkonflikt bei Reformen: Griechische Parteien selbst hoch verschuldet
Tschechischer Präsident: Euro-Einführung vielleicht 2074
Merkel unter Druck: Spanien und Italien wollen Finanztransaktionssteuer platzen lassen

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick