Spekulanten greifen bei Spanien-Bonds zu

Die Zinsen für spanische Staatsanleihen sind gesunken. Bei der heutigen Auktion erwarben Anleger bedenkenlos spanische Anleihen. Sie verlassen sich auf die Ankündigung der EZB, Spanien zu stützen.

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Nach der Ankündigung der Europäische Zentralbank, spanische Staatsanleihen zu erwerben, kauften Anleger nun in Erwartung allfälliger EZB-Aktionen die Anleihen im Gesamtvolumen von 3,99 Millarden Euro.

Dabei sanken die Zinsen größtenteils erheblich. So fielen die Zinsen für Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren von 6,46 auf 4,77 Prozent und die auf zwei Jahre festgelegten Anleihen von 5,2 auf 3,28 Prozent. Lediglich die Dreijahresanleihen stiegen leicht von 3,84 auf 3,96 Prozent.  Dies berichtet der Guardian.

Beobachter warnen allerdings vor der Euphorie beim Kauf spanischer Anleihen: „Ebenso wie Investoren den Bedingungen der Anleihenkauf-Politik unzureichende Aufmerksam schenkten, sind sie nun in der Gefahr eine zu optimistische Sicht auf die Wirksamkeit des Anleihenkauf-Programms sowie ob und wann es gestartet wird, zu haben. Tatsächlich wächst die Diskrepanz zwischen dem, was die Märkte von der EZB erwarten für Spanien zu tun (und möglicherweise Italien), und was realistisch zu erreichen ist, mit jedem Tag“, sagte Anleihen-Analysr Nicholas Spiro von Spiro Sovereign Strategy.


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