Ratingagentur: Keine Erholung am Automarkt vor 2018

In diesem Jahr wird es lediglich 12 Millionen Neuanmeldungen in Westeuropa geben, schätzt die Ratingagentur Standard & Poor's. 3 Millionen weniger als noch 2007. Frühestens in rund sechs Jahren werde das Vorkrisenniveau erreicht werden.

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Am Rande des Pariser Autosalons stellte die Ratingagentur Standard & Poors dem westeuropäischen Automarkt keine gute Note aus, so die Nachrichtenagentur AFP. Wie aus der aktuellen Studie der Ratingagentur hervorgeht, werde es in diesem Jahr lediglich 12 Millionen Neuanmeldungen kommen. 2007, vor Ausbruch der Finanzkrise wurden mit 15 Millionen drei Millionen Fahrzeuge mehr angemeldet. Doch die aktuelle Situation werde sich auch nicht sehr schnell verbessern. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass vor 2018 das Vorkrisen-Niveau nicht erreicht werden wird.

Dennoch sei die Entwicklung in den einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich. Während beispielsweise die Neuanmeldungen in Italien um 20 und in Spanien um elf Prozent in diesem Jahr zurückgehen dürften, wird es in Deutschland, der Ratingagentur zufolge, lediglich einen Rückgang um ein Prozent geben (Daimler hatte hier zuletzt unter schlechten Absatzzahlen gelitten – hier). Aber auch der französische Automarkt ist von der Krise betroffen. PSA Peugeot Citroën hatte bereits Ende September angekündigt, ein ganzes Werk schließen zu müssen – das Unternehmen rechnet für 2012 mit einem Rückgang der Verläufe allein in Frankreich um 12 Prozent (die EU springt in Frankreich bereits mit Finanzhilfen ein – mehr hier).

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