Nach Downgrade: Zinsen für spanische Staatsanleihen steigen wieder

Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens ist es für die spanische Regierung erneut teuerer geworden, sein Defizit zu finanzieren. Die Zinsen für zehnjährige Anleihen nähern sich wieder der Sechs-Prozent Marke.

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Die Zinsen für spanische Staatsanleihen sind nach dem Downgrade durch die Ratingagentur Standard & Poor’s erneut gestiegen. Für Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren muss Spanien nun wieder 5,8 Prozent Zinsen bieten.

S&P erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in Spanien weiter abnehmen wird. Wegen der unentschlossenen Politik im Land und in der Eurozone generell, hat die Ratingagentur die Kreditwürdigkeit Spaniens heute erneut herabgestuft (mehr hier).

Zuletzt waren die Finanzierungskosten für Spanien gesunken, nachdem die EZB angekündigt hatte, unbegrenzt Staatsanleihen von angeschlagenen Staaten aufkaufen zu wollen. Weil sich Spanien jedoch bisher weigerte, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen, werden die Investoren wieder unsicherer. Premierminister Mariano Rajoy will ein Rettungspaket durch den ESM verzögern. Er befürchtet, die damit verbundenen Sparauflagen könnten ihm bei den bevorstehenden Regionalwahlen Stimmen kosten (mehr hier).

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