Siemens: Löscher erwartet lang anhaltende Krise

Der deutsche Konzern Siemens wird aufgrund der schlechten Konjunkturerwartungen in den kommenden Jahren Mitarbeiter entlassen. Siemens-Chef Löscher geht davon aus, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren noch schlechter sein wird, als nach der Finanzkrise 2008/2009.

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Der deutsche Industriekonzern Siemens erwartet, dass sich die aktuelle Krise der Weltwirtschaft stärker auswirken wird, als der Finanzcrash im Jahr 2008. „Wir gehe davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld in den kommenden paar Jahren langsamer wächst, als in den vergangenen fünf Jahren. Wir sehen keinesfalls eine Rezession oder einen Rückfall aber wir bereiten uns sicherlich auf ein insgesamt niedrigeres Wachstum vor“, sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens in einem Interview mit der Financial Times.

Das langsame Wachstum hängt damit zusammen, dass der Weltwirtschaft aktuell ein Zugpferd fehle, sagte Löscher. Der langjährige Garant für eine gute wirtschaftliche Entwicklung – China – hat massive Probleme (mehr hier).

Auch die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA, sind derzeit angeschlagen und haben mit einem niedrigen Wirtschaftswachstum und einer hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen (mehr hier). Selbst in Schwellenländern werde sich das Wachstum verlangsamen. Damit bricht eine weitere Stütze der Weltwirtschaft weg.

Aufgrund der schlechten Aussichten wird Siemens Sparmaßnahmen umsetzen. Welche Einsparungen konkret durchgeführt werden sollen, verriet Löscher nicht. Es werden allerdings auch Arbeitsplätze abgebaut werden, sagte er.

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