Bundesagentur für Arbeit erhöht Suche nach Fachkräften in Krisenländern

Die hohe Arbeitslosigkeit in etlichen europäischen Ländern veranlasst die Bundesagentur für Arbeit, verstärkt dort nach Fachkräften zu suchen. Besonders gute Erfahrungen habe man in Spanien gemacht. Bis einschließlich September wurden 570 ausländische Arbeter vermittelt.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell: Österreich verfehlt Defizitziel wegen Bankenrettung

Hohe Arbeitslosigkeit und Rezession sind derzeit in etlichen europäischen Krisenstaaten bitterer Alltag geworden (hier). In Deutschland hingegen wird regelmäßig auf einen Fachkräftemangel hingewiesen. Aus diesem Grund hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Suche nach Fachkräften über die deutschen Grenzen hinaus ausgeweitet. Wenngleich Ökonomen den Fachkräftemangel nicht wirklich sehen (hier).

Die dafür zuständige Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) hat damit bisher „besonders gute Erfahrungen“ in Spanien gemacht, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Hier liegt die Arbeitslosigkeit bei über 25 Pozent (hier). In diesem Jahr seien dort für deutsche Firmen 87 neue Mitarbeiter, die meisten unter ihnen Ingenieure, gefunden worden.

Aber auch in Griechenland (dem noch weitere Sparmaßnahmen bevorstehen – hier) und in Portugal suche man – vor allem nach Ärzten und Pflegepersonal. In Spanien wolle man in diesem Bereich nun auch suchen. Bis einschließlich September seien in diesem Jahr etwa 570 ausländische Mitarbeiter an deutsche Firmen vermittelt worden, so die ZAV. Die meisten von ihnen kamen aus der EU. Allein für das Hotel- und Gastgewerbe seien 230 Polen und Bulgaren angestellt worden.

Weitere Themen

Merkel: „Wir wollen die EU nicht spalten“
Deutschland: Banken zocken Kunden mit Dispozinsen ab

Spanisches Bailout: Ohne Zustimmung der Euroländer droht Desaster

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick