Spanien: Auch Kantabrien braucht Staatshilfe

Acht autonome, spanische Regionen haben bisher um staatliche Finanzhilfe gebeten. Nun hat auch die Region Kantabrien die zentrale Regierung nach Geld gefragt. Damit ist der eigens dafür eingerichtete Fonds fast ausgeschöpft, so dass die Regierung bald zusätzliches Geld zur Verfügung stellen muss.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell: Angst vor Hurrikan Sandy: New York gleicht einer Geisterstadt

Wie die spanische Zeitung El Mundo berichtet, hat nun auch die nordspanische Provinz Kantabrien  angekündigt, Finanzhilfen in Anspruch zu nehmen. 137 Millionen Euro braucht die autonome Region aus dem Regionalen Rettungsfonds (FLO). Damit reiht sich Kantabrien an neunter Stelle hinter Valencia, Murcia, Katalonien, Andalusien, Castillia – La Mancha, den Kanaren, den Balearen und Asturien ein (hier).

Insgesamt belasten die Forderungen der Provinzen, zusammengerechnet 16,8 Milliarden Euro, den Fonds bereits zu 94 Prozent. Die Kapazität von 18 Milliarden Euro ist somit fast ausgereizt. Sollten nun noch weitere spanische Regionen Staatshilfe benötigen, setzt das die zentrale Regierung zusätzlich unter Druck. Statt weiter zu sparen muss sie dann zusätzliche Geld ausgeben, das wiederum an anderer Stelle fehlt. Damit könnte sich auch die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Bailouts erhöhen.

Weitere Themen

Kritik an Hollande: Unternehmen fordern Senkung der Arbeitskosten um 30 Milliarden
Schuldenkrise vernichtet Arbeitsplätze in Deutschland
Steinbrück soll mit Vorträgen 1,25 Millionen Euro verdient haben

Schuldenkrise vernichtet Arbeitsplätze in Deutschland

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick