Generalstreik in Spanien: Schwere Zusammenstöße mit der Polizei

In Madrid sind die Demonstrationen gegen die EU-Sparpolitik schon am Morgen in Gewalt umgeschlagen. Bei schweren Auseinandersetzungen mit der spanischen Polizei gab es bislang 62 Verhaftungen und 34 Verletzte. Auch in Italien gab es Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei. Mit Video.

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In Spanien sind die EU-weiten Proteste gegen die Sparpolitik bereits in Gewalt ausgeartet. In Madrid wurden bei Zusammenstößen insgesamt 62 Demonstranten von der Polizei festgenommen. 34 Menschen wurden bei Ausschreitungen bisher verletzt, darunter 18 Polizisten.

Die Ausschreitungen fanden schon am Mittwochmorgen im Zentrum von Madrid statt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Polizei setzte Schlagstöcke gegen die Demonstranten ein.

Auch in Italien demonstrierten vor allem Studenten gewaltsam. Das Video zeigt die aktuellen Ausschreitungen in Mailand.

Der Generalstreik hat bereits in etlichen europäischen Städten das normale Leben lahmgelegt. Seit Dienstagabend ist der Thalys-Verkehr zwischen Belgien und Deutschland unterbrochen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Züge in Griechenland, Portugal und Spanien haben ihren Dienst eingestellt. Selbst der Luftverkehr in Portugal ist betroffen, zahlreiche Flüge sind gestrichen worden. Schulen und Behörden in den Peripherie-Ländern bleiben geschlossen.

Auch in Deutschland beteiligen sich Gewerkschaften an dem Streik gegen die Sparpolitik der EU (mehr hier). Diese hat unter anderem eine starke Rezession in vielen südeuropäischen Ländern zur Folge und ließ die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren rapide ansteigen.

Die Demonstranten sind auch von der hohen Arbeitslosigkeit frustriert. (Foto: Eurostat)

Die Demonstranten sind auch von der hohen Arbeitslosigkeit frustriert. (Grafik: Eurostat)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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