Brotlose Geisteswissenschaften: US-Studenten wollen Studiengeld zurück

Amerikanische Studenten wollen ihr Geld zurück: Die hohen Studiengebühren seien zu erstatten, wenn die Absolventen keine Jobs in ihren brotlosen Fachbereichen erhalten. Dafür sind sie bereit, ihre akademischen Titel wieder abzugeben.

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Die Kredite zur Bezahlung von Studiengebühren haben in den USA eine Höhe von fast einer Billion Dollar erreicht (circa 700 Milliarden Euro). Grund für die lockere Kreditvergabe sind staatliche Garantien. Diese haben auch zu einer Explosion bei den Studiengebühren geführt, die durch Ferienjobs schon lange nicht mehr zu finanzieren sind. Außerdem zahlen sich heutzutage viele Universitätsabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht aus. Dies trifft vor allem für die Geisteswissenschaften zu. Daher sind viele Universitäts-Absolventen stark verschuldet und finden Arbeit nur im Niedriglohn-Segment.

Eine Petition an das Weiße Haus soll nun wenigstens teilweise Abhilfe schaffen (Petition hier). Es wird gefordert, dass Absolventen ihre gesamten Studiengebühren zurückerhalten, wenn sie ihr Abschlusszeugnis zurückgeben und bei Bewerbungen ihr Studium nicht erwähnen. Den Urhebern der Petition geht es dabei um Verbraucherschutz, denn gute Abschlüsse müssten ja eigentlich zu guten Jobs führen. Bis zum 12. Dezember werden 25.000 Unterstützer benötigt, um eine offizielle Antwort der US-Regierung zu erhalten.

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