Hohe Benzinpreise lösen Volksaufstand in Jordanien aus

Am Mittwoch sind bei landesweiten Protesten gegen die steigenden Benzinpreise in Jordanien mehrere Menschen verletzt und ein Mensch ums Leben gekommen. Bis in die Nacht dauerten die Krawalle an.

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In Jordanien ist es am Mittwoch zu landesweiten Protesten gegen steigende Benzin- und Gaspreise gekommen. In den Städten Karak und Maan versuchten wütende Bürger, staatliche Gebäude zu stürmen oder anzuzünden, berichteten lokale Medien. Die Polizei ging hart gegen die Demonstranten vor und setzte auch Tränengas ein. Insgesamt forderten die Proteste ein Menschenleben, Dutzende wurden verletzt. Mindestens 35 Menschen sollen festgenommen worden sein. Bereits am Dienstag kam es zu ähnlichen Protesten und Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und der Polizei, so Al Jazeera. Viele Demonstranten riefen King Abdullah zudem zum Rücktritt auf.

Zuvor hatte die Regierung entschieden, Subventionen zu streichen und die Preise für Gas und Benzin zu erhöhen. Jordanien ist derzeit mit einer Energiekrise konfrontiert. Das Land deckt 96 Prozent seines Energiebedarfs mit Importen.

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