Massive Schäden: Hurrikan Sandy kostet Swiss Re 900 Millionen Dollar

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re schätzt den volkswirtschaftlichen Schaden des Hurrikans Sandy auf bis zu 25 Milliarden Dollar. Sowohl Swiss Re als auch die Münchner Rück müssen immens hohe Entschädigungen zahlen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell: Katalonien: Unabhängigkeit könnte Spanien in die Pleite treiben

Ende Oktober verwüstete der Hurrikan Sandy die Ostküste der USA. Nun muss der Schweizer Rückversicherer Swiss Re tief in die Tasche greifen, um die entstandenen Schäden zu bezahlen. Die Zahlungen für die Schäden vor Abzug der Steuer belaufen sich auf etwa 900 Millionen Dollar, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die deutsche Konkurrenz, die Münchner Rück, schätzt ihre Belastung durch den Hurrikan auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Nach Schätzungen von Swiss Re soll durch Sandy insgesamt ein Marktschaden in Höhe von 20 bis 25 Milliarden Dollar verursacht worden sein.

Auf die Rückversicherer Swiss Re und Münchner Rück kommen Entschädigungszahlungen im dreistelligen Millionen Bereich zu (Screenshot vom 30.10.2012).

Auf die Rückversicherer Swiss Re und Münchner Rück kommen Entschädigungszahlungen im dreistelligen Millionen Bereich zu (Screenshot vom 30.10.2012).

Die Schätzungen seien allerdings vorläufig, denn die komplexe Schadensermittlung sei noch mit Unsicherheiten behaftet. „Der Hurrikan hat die dicht bevölkerte Nordostküste der USA getroffen“, sagt Matthias Weber, Group Chief Underwriting Officer bei Swiss RE. „Dabei kam es zu ausgedehnten Stromausfällen, Störungen im öffentlichen Verkehr und Schäden an weiteren Infrastrukturen, welche die Wiederherstellungsbemühungen sehr schwierig gestaltet haben. Dies hat auch den Schadenermittlungsprozess erschwert.“ In der Nacht vom 29. zum 30. Oktober brandete der Hurrikan an die US-Ostküste und verwüstete Städte und Dörfer (mehr hier).

Weitere Themen
EU-Verschwendung: 150.000 Euro für Ausstellung zur „sozialen Relevanz von Kaffee“
EZB will keine Zinsen von den Griechen: Deutschland verliert 2,5 Milliarden Euro
Gefahr für den Euro: Deutschland und Frankreich können nicht mehr miteinander

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick