Nach Obama-Sieg: Texas will aus den Vereinigten Staaten austreten

Eine Petition an das Weiße Haus hat mehr als 100.000 Unterstützer für eine Abspaltung des Bundestaates Texas von den USA gefunden. Washington habe den Haushalt nicht im Griff und die Ideale der Gründerväter verraten.

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Im US-Bundesstaat Texas gibt es seit den Präsidentschaftswahlen Anfang des Monats eine starke Bewegung, die eine Sezession von den USA fordert. Eine entsprechende Petition an das Weiße Haus hat in nur zwei Wochen 117.000 Unterstützer gefunden (Petition – hier). Nur 25.000 Unterschriften waren notwendig, um eine Reaktion der Bundesregierung unter Barack Obama zu erzwingen. Die Petition fordert, „dem Staat Texas auf friedlichem Wege zu gestatten, sich aus den Vereinigten Staaten von Amerika zurückzuziehen“. Man wolle „seine eigene Regierung“. Auch Einwohner der Bundesstaaten Alabama, Florida, Colorado, Louisiana und Oklahoma haben in der Vergangenheit ähnliche Petitionen vorgebracht, jedoch nicht so viele Unterschriften zusammenbekommen.

Das Verlangen der Texaner nach einer Sezession von den USA wird mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Land begründet. Diese hätten ihre Ursache in einer „Pflichtvergessenheit seitens der Bundesregierung“ in Bezug auf eine Reform bei den Staatsausgaben „Zuhause und im Ausland“. Hintergrund ist, dass heute jeder vierte in Washington ausgegebene Dollar über Schulden finanziert wird. Darüber hinaus kritisiert die Petition den immer stärker ausufernden, amerikanischen Polizeistaat.

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