Von der EU inspiriert: In Brüssel steht der hässlichste Weihnachtsbaum der Welt

11.000 Brüsseler haben bereits via Facebook protestiert - es hat nicht geholfen: In Brüssel wurde ein rosaroter Riesenweihnachtsbaum installiert - offenkundig angeregt von den EU-Normen, die für viele Lebensbereiche wie Glühbirnen und Wasserhähne endlich europaweit einheitliche Erscheinungsweisen wünschen.

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Mitten im Herzen Brüssels: Ein Weihnachtsbaum, ganz nach den Vorstellungen von Herman Van Rompuy und den EU-Bürokraten. (Foto: Facebook)

Mitten im Herzen Brüssels: Ein Weihnachtsbaum, ganz nach den Vorstellungen von Herman Van Rompuy und den EU-Bürokraten. (Foto: Facebook)

Die Belgier laufen gegen einen Weihnachtsbaum auf der Grande Place von Brüssel Sturm: Das rosarote Gebilde erinnert in nichts mehr an die traditionellen Weihnachtsbäume. Das geometrische Gebilde sieht so aus, als wäre es nach den Vorgaben von Barroso, Van Rompuy und Martin Schulz gebaut. Der Bürgermeister von Brüssel verteidigte die Konstruktion als besonders originell und ließ sich auch von einem massiven Protest auf Facebook nicht von seinem Plan abbringen.

Einziger Trost: Die Skulptur hat wenigstens auch nichts mit dem US-Kitsch gemeinsam, der in den kommenden Wochen wieder die deutschen, österreichischen und Schweizer Städte überschwemmen wird.

Aber mit europäischen Traditionen hat der Baum von Brüssel ebensowenig zu tun wie mit echter künstlerischer Avantgarde. Es ist durchaus denkbar, dass die EU-Kommission das Gebilde schon bald zum Maßstab für alle Weihnachtsbäume nimmt, die dann in den europäischen Haushalten aufzustellen sind.


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