Goldman Sachs prophezeit Ende der US-Wirtschaftskrise im Jahr 2013

Goldman prophezeit das Ende der Wirtschaftskrise in den USA: Ab 2013 werde es wieder deutliches Wachstum geben, denn das private Sparen werde ein Ende haben. Durch eine verstärkte Konsumtätigkeit der Haushalte würden die immensen Schulden der USA nicht mehr ins Gewicht fallen.

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In einer aktuellen Veröffentlichung sagt Jan Hatzius von Goldman Sachs im Wesentlichen, dass die Wirtschaftskrise im kommenden Jahr enden werde, berichtet Business Insider. Nach 2013 würden die USA wieder ein Wachstum von über drei Prozent haben. Jan Hatzius begründet seine optimistischen Vorhersagen damit, dass die Gewinne der amerikanischen Privatwirtschaft in den letzten Jahren relativ hoch waren. Dadurch hat das Sparvolumen der Unternehmen und Bürger in den letzten Jahren stark zugenommen.

Für die Jahre ab 2013 erwartet Jan Hatzius nun, dass Unternehmen und Bürger mehr von dem Ersparten ausgeben werden. Durch diesen Impuls werde sich das reale BIP um 1,5 Prozentpunkte erhöhen. Und dies führe zu einem „Wachstum von drei Prozent oder etwas mehr“, sagt der Goldman-Experte voraus. Der negative Einfluss der öffentlichen Schulden werde ab 2014 mehr als ausgeglichen. Verglichen mit dem, was die US-Haushalte an Konsum-Zurückhaltung an den Tag legen, ist diese Prognose sehr gewagt (mehr zu den US-Schulden und der Zurückhaltung der Konsumenten – hier).

Die US-Regierung hat derzeit Schulden in Höhe von mehr als 16,3 Billionen Dollar, was einer Schuldenquote von 105,3 Prozent entspricht. Und die Tendenz ist steigend, denn auch das aktuelle Haushaltsdefizit ist enorm: Jeder vierte von der US-Regierung ausgegebene Dollar wird durch Neuverschuldung finanziert. Die Zahlungsunfähigkeit scheint unvermeidlich. Und auch die privaten Schulden in Amerika liegen im zweistelligen Billionenbereich. Vor diesem Hintergrund wirken die Prognosen von Goldman Sachs wie eine Wette auf die größte Fähhigkeit der US-Regierung – die grenzenlose Schuldenmacherei.

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