Passend zur Jahreszeit: US-Investor Advent übernimmt Douglas

Die Übernahme des Douglas-Konzerns durch den US-Investor Advent ist perfekt. Große Veränderungen im Management sind jedoch vorerst nicht zu erwarten, denn das Weihnachtsgeschäft darf nicht gefährdet werden.

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Der US-Investor Advent hat mehr als drei Viertel der Aktien des Douglas-Konzerns im Wert von 1,5 Milliarden Euro erworben. Zu dem Konzern gehören neben der führenden deutschen Parfümeriekette Douglas, die Juwelierkette Christ, die Buchladenkette Thalia, die Süßwarenkette Hussel und die Modehäuser AppelrathCüpper. Der Konzern hat über 1.900 Läden und mehr als 24.000 Mitarbeiter.

Für die Übernahme hatte der Investor die Zustimmung der Douglas-Gründerfamilie Kreke. Sie will sich nach Vollzug der Übernahme mit 20 Prozent an der Advent-Bietergesellschaft beteiligen. Die Krekes hatten lange nach einem finanzkräftigen Partner gesucht, um ihren Einfluss im Douglas-Konzern auszubauen. Advent will vor allem die beiden Wachstumsbereiche Parfüm und Schmuck voranbringen. Auch die Juwelierkette Christ soll künftig im Ausland vertreten sein, und die Sanierung der derzeit schwächelnden Buchladenkette Thalia soll fortgesetzt werden.

Der US-Investor will das Management des Konzerns beibehalten. Sowohl Advent als auch die Gründerfamilie würden im Aufsichtsrat „angemessen vertreten“ sein, zitiert Impulse den Investor. Der Douglas-Vorstandschef Henning Kreke sagte, er sei „ausgesprochen fröhlich und erleichtert“. Gerade vor dem Weihnachtsgeschäft sei es wichtig, dass die Verunsicherung der Mitarbeiter über die Zukunft des Konzerns verschwinde. „Im Weihnachtsgeschäft darf es nur um die Kunden gehen“, wirbt Kreke.

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