11.000 Entlassungen: Citi spart im Privatkunden-Geschäft

Um die jährlichen Ausgaben um mehr als eine Milliarde Dollar zu senken, müssen nun vier Prozent der gesamten Belegschaft die US-Bank verlassen. Vor allem im Ausland wie etwa in der Türkei, Rumänien und Pakistan sollen Teile des Privatkunden-Geschäfts verkauft bzw. zurückgefahren werden.

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Die US-Großbank Citi hat drastische Sparanstrengungen angekündigt. Mehr als 11.000 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden – das entspricht vier Prozent der gesamten Belegschaft. Die Einsparungen sehen vor, Teile des Privatkunden-Geschäfts in Pakistan, Paraguay, der Türkei, Rumänien und Urugay zu verkaufen bzw. zurückzufahren. So sollen die jährlichen Ausgaben um bis zu 1,1 Milliarden Dollar gesenkt werden.

Dieser Schritt soll „die Produktivität in unserem Kerngeschäft verbessern, vor allem in Bereichen der niedrigen Profitabilität“, begründete die Bank ihre Entscheidung in einem Statement. Zusätzliche fast 3.000 Arbeitsplätze sollen bei globalen Operationen und der Citi Holding, der Einheit der Bank, die unerwünschte Vermögenswerte entsorgt, gekürzt werden.

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