10 Milliarden Euro-Loch: HSH Nordbank bekommt erneut Steuergelder
Weitere bis zu zehn Milliarden Euro soll die Bank erhalten. Gründe für die erneute Staatshilfe sind die hohen Verluste aus der Schifffahrtsindustrie und die angehobene Kernkapitalquote. Die neue Unterstützung durch den Staat könnte aber dazu führen, dass sich die EU einschaltet und entsprechende Auflagen verlangt.
In der ersten Jahreshälfte ist die HSH Nordbank mit einem Fehlbetrag von 62 Millionen Euro wieder in die Verlustzone geraten (hier). Nun wird die Bank noch einmal Staatsgarantien erhalten. „Allen Beteiligten ist klar, dass eine Erhöhung des Garantierahmens die wirksamste Maßnahme zur Stärkung der Kernkapitalquote wäre”, sagte ein Sprecher der Hamburger Finanzbehörde der Nachrichtenagentur Reuters. Ähnlich äußerte sich auch ein Sprecher des schleswig-holsteinischen Finanzministeriums. Hamburg und Schleswig-Holstein halten zusammen 85 Prozent der HSH-Anteile. Eine Vorentscheidung über neue Garantien in Höhe von sieben bis zehn Milliarden Euro sei bereits gefallen, berichtet zudem der Focus. „Die Bank begrüßt die Bereitschaft der Länder die Kapitalquote der Bank, wenn nötig, durch eine Garantieerhöhung zu stärken”, so ein HSH-Sprecher. Von den bisherigen zehn Milliarden Euro Staatsgarantien hat die HSH Nordbank bis jetzt erst drei Milliarden Euro zurückgezahlt.
Das größte Problem der HSH Nordbank sind die in der Vergangenheit ausgegebenen Kredite zur Finanzierung von Schiffen: Die Bank ist einer der weltweit größten Schiffsfinanzierer. Doch die Schiffahrts-Branche ist stark angeschlagen und die HSH-Nordbank ist nicht die einzige deutsche Bank, die vor weiteren Verlusten in dieser Branche steht. Insgesamt drohen den zehn größten deutschen Banken Verluste in Höhe von 98 Milliarden Euro (mehr hier).
Die erneute Staatshilfe dürfte sicher auch die EU interessieren. Diese könnte sich überlegen, ein erneutes Beihilfeverfahren einzuleiten. Weitere Auflagen und Einsparungen könnte die EU als Auflagen für die neuen Gelder verordnen. Auch eine Abwicklung der Bank wäre in diesem Fall denkbar.

Aufregen ist ja schön, aber dann bitte auch konsequent,
1) Wurden die 10 Mrd. Landesgarantien die die HSH von HH und SH erhalten hat nicht ausgenutzt, und 3 Mrd. davon wurden zwischenzeitlich auch wieder zurückgegeben.
2) Hat die HSH pro Jahr 4% für diese Garantien an HH und SH bezahlt. Ein Teil der ausgewiesen Verluste der HSH liegt auch daran.
3) Ist das ganze Verfahren ein “linke Tasche – rechte Tasche” Vorgang. Denn hier passiert (wenn auch zufällig) genau das, was hier immer wieder gefordert wird. Die Eigentümer der Bank werden nämlich zur Kasse gebeten. Blöd nur, dass die Eigentümer in diesem Falle überwiegend der Staat ist, nämlich die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein.
4) Der eigentliche Skandal, und DARÜBER sollte man sich aufregen, ist, dass die zuständigen Politiker sich im Aufsichtsrat lediglich den Hintern platt sitzen und den Schweineladen bei der HSH nicht in den Griff kriegen.
Na ja, wir haben es doch .
Irgendwie passt der Artikel , ” Von oben geplündert ” zu lesen in Der Freitag .
Die Harzer kriegen keine 100€ für einen Xmas Baum.
4.000.000 x 100 = 400 mio ausgaben ! Alle Harzer in BRD
Aber 10 Mrd. für eine HH Bank sind Drinne !!!!
genau das gleiche bei Lohnerhöchungen, jeder Mitarbeiter +1€ = für Sie wäre es echtes Geld bei kaum ausgaben , nee nicht machbar !!!
Aber den Vorständer + 40% ( Sovie Bonus,Reisen,Autos) = gleich die Ausgaben von oben nur x 3 Höcher, und es haben aber nur 5% was von !!!!!!!!
Abwicklung einer Bank = Pleite einer Bank
Refinanzierung = Insolvenzverschleppung
notleidende Kredite = ausgefallende Kredite
giftige Wertpapiere = wertlose Wert(!)papiere
Warum sollte sich die EU dafür interessieren? Schaut Sie doch in Südeuropa laufend zu, wie die subventionieren und schwindeln, sich in die eigene Tasche lügen.