Goldman sagt Absturz des Goldpreises voraus

In Erwartungen eines bevorstehenden, wirtschaftlichen Aufschwungs in den USA für das Jahr 2013 hat Goldman Sachs seine Goldbestände reduziert. Die Zinsen sollen bald wieder steigen, der Immobilienmarkt sei auch auf dem Weg der Besserung.

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Entgegen allen anderen Trends spekuliert die Investment Bank Goldman Sachs derzeit darauf, dass der Goldpreis seinen Höchststand vorerst erreicht hat und bald wieder fallen wird. Begründet wird diese Prognose mit den ersten Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs in den USA (mehr hier).

Die Prognose des Goldpreises von Goldman Sachs im Verhältnis zu den langfristigen Zinsen (Grafik: GS)

Die Prognose des Goldpreises von Goldman Sachs im Verhältnis zu den langfristigen Zinsen (Grafik: GS)

Der Hauptantrieb für den rasanten Anstieg des Goldpreises liege einem Bericht vom Business Insider zufolge in den niedrigen Zinsen für neues Geld. Das mache es Anlegern schwer, nicht in Gold zu investieren. Mit einem Anstieg der Zinsen in naher Zukunft würde dem Goldpreis dieser Antrieb fehlen.

Zudem erhole sich der amerikanische Immobilienmarkt und die Wirtschaft in den USA zeige leichte Anzeichen eines überdurchschnittlichen Wachstums. Auch auf dem Warenmarkt zeichne sich dieser Trend ab. Goldman hat seine eigenen Goldbestände bereits reduziert und vertraut in seiner gewagten Prognose auf die Fortsetzung der expansiven Ausgabenpolitik von  Obama-Administration und Fed.

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