Regierung in Malta stürzt über Busunternehmen

Die Entscheidung des maltesischen Verkehrsministers, Maltas öffentlichen Busverkehr in die Hände der deutschen Arriva zu geben, lässt die Regierung mit ihrem Budget für 2013 scheitern. Nun sind vorgezogene Neuwahlen im März angekündigt worden.

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Der maltesische Premier Gonzi und seine Regierung sind gescheitert. Bei einer Abstimmung über den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr verloren sie ihre Ein-Stimmen-Mehrheit. Am 7. Januar wird das Parlament nun aufgelöst und Anfang März sollen vorgezogene Neuwahlen abgehalten werden, sagte Gonzi Journalisten.

Der Abgeordneter, Franco Debono, hat sich nicht an die Regierungslinie gehalten und gegen den Haushalt für 2013 gestimmt. Medienberichten zufolge soll ein Streit mit dem Verkehrsminister ausschlaggebend gewesen sein. MSNBC, Reuters und BBC berichten ging es dabei um die Entscheidung, das Management von Maltas öffentlichem Busverkehr dem Busunternehmen Arriva zu übertragen. Seit Sommer 2011 ist DB Arriva für den Linienbusverkehrauf Malta zuständig (hier).

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