EZB: Bundesbank muss Griechen-Bonds wieder als Sicherheiten akzeptieren

Mit Wirkung zum 21. Dezember 2012 lässt die Bundesbank auf Anweisung der EZB griechische Staatsanleihen wieder als Sicherheiten zu. Das Programm zum Schuldenrückkauf reduzierte die Schuldenlast des Landes und verbesserte das Kreditrating.

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Nur einen Tag nach der Erhöhung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s (mehr hier) hat die EZB heute in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, griechische Staatsanleihen per Beschluss wieder als Sicherheiten akzeptieren zu wollen. Beide Meldungen können als eine Konsequenz des Schuldenrückkaufs in Griechenland interpretiert werden, der, wenn auch mit europäischen Abstrichen, als Erfolg bei der Reduzierung der Schuldenlast des Landes gewertet wurde (hier).

Durch die Entscheidung der EZB, griechische Staatsanleihen wieder als Sicherheiten für Finanzgeschäfte zu akzeptieren, können die Banken bei der Kreditaufnahme im Eurosystem die noch von ihnen gehaltenen griechischen Anleihen wieder als Sicherheiten hinterlegen und so an billiges neues Geld kommen. Entsprechend sanken die Zinskosten für zehnjährige griechische Staatsanleihen am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren.

Die EZB legt ihrem Beschluss die positiven Maßnahmen „der griechischen Regierung in den Bereichen Haushaltskonsolidierung, Strukturreformen, Privatisierung und Stabilisierung des Finanzsektors“ zugrunde, heißt es in einer Pressemitteilung der EZB.

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