Weltuntergang am Freitag: Auserwähltes Dorf in Frankreich lehnt Gäste ab

Ein „magischer Berg“ in Südfrankreich soll als einer der wenigen Ort vom Weltuntergang am 21.12.2012 verschont bleiben. Dem kleinen Dorf am Fuße des Berges droht nun ein Chaos, denn tausende Schutzsuchende werden erwartet. Der Bürgermeister von Bugarach fordert Untergangs-Reisende auf, seiner Stadt fernzubleiben. Man werde am Freitag die Tore schließen.

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Der Jahrtausende alte Maya-Kalender hat weltweit für Befürchtungen gesorgt, die Welt werde am Freitag, den 21. Dezember, untergehen. Auch Erklärungen von Wissenschaftlern konnten bisher nicht für Ruhe sorgen (mehr hier). Diese Befürchtungen stellen nun ein kleines Dorf in Südfrankreich vor ernsthafte Probleme. Denn in der Nähe des Dörfchens steht ein Berg, dessen angebliche magische Kräfte vor dem befürchteten Weltuntergang schützen. Schutzsuchende aus der ganzen Welt könnten dort ein Chaos verursachen.

Die Besteigung des Pic de Bugarach ist im Dezember sehr gefährlich. „Es könnte Tote geben“, warnte Bürgermeister Delord.

Die Besteigung des Pic de Bugarach ist im Dezember sehr gefährlich. „Es könnte Tote geben“, warnte Bürgermeister Delord.

„Ich richte einen Appell an die ganze Welt. Kommen Sie nicht nach Bugarach“, zitiert News Republic Jean-Pierre Delord, den Bürgermeister. Die 200 Einwohner von Bugarach befürchten einen Ansturm von Esoterikern und Neugierigen. Delord warnte, der Platz im Dorf sei begrenzt. Wenn zu viele Menschen nach Bugarach kämen, werden „sich auf den Füßen herumtrampeln“. Er befürchtet, der Lage nicht mehr Herr zu werden: „Es droht Anarchie“, so der Bürgermeister.

Auch die Behörden haben bereits reagiert und ab Mittwoch den Aufstieg auf den 1.231 Meter hohen Pic de Bugarach verboten. Auch Camping, Wanderungen, Jagd oder Partys sind dort verboten. Mehr als hundert Polizisten und Feuerwehrleute werden in und um Bugarach im Einsatz sein, so News Republic. Auch die Zufahrt zu dem Dorf werde eingeschränkt und womöglich sogar ganz gesperrt. Ein Flugverbot wurde ausgesprochen.

Das kleine Dorf könnte „von tausenden Menschen überrannt werden“, befürchtet Bürgermeister Delord.

Das kleine Dorf könnte „von tausenden Menschen überrannt werden“, befürchtet Bürgermeister Delord.

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