Trotz Krise am Automarkt: Banken geben Peugeot 11,5 Milliarden Euro

Nach erhaltenen Staatsgarantien in Milliardenhöhe kommt nun auch eine Finanzspritze von den Banken für den französischen Autohersteller hinzu. Das kann Peugeot auch gebrauchen, will das angeschlagene Unternehmen doch nun mit General Motors Tochter Opel zusammen gegen die Absatzkrise in Europa ankämpfen.

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Am Donnerstag kamen General Motors und Peugeot überein, auf eine Zusammenarbeit zwischen Peugeot und Opel zu setzen. An drei Fahrzeugmodellen soll nun gemeinsam gearbeitet werden. Rund zwei Milliarden US-Dollar wollen beide Unternehmen durch die Zusammenarbeit in spätestens fünf Jahren sparen. 2016 sollen bereits die ersten Fahrzeuge dieser Art auf den Markt kommen (der Fiat-Chef wollte sich ebenfalls einklinken – hier).

Zusätzlich dazu konnte sich Peugeot nun jedoch eine weitere Finanzspitze verschaffen. Nachdem der angeschlagene Konzern bereits Ende Oktober Staatsgarantien in Höhe von sieben Milliarden Euro erhalten hatte (hier), haben die Gläubigerbanken Europas zweitgrößtem Autohersteller nun 11,5 Milliarden Euro zur Refinanzierung zugesagt, berichtet Bloomberg. Im Juli sagte Peugeot, dass es seit Mitte 2011 rund 200 Millionen Euro monatlich verliert. Im November sanken die Lieferungen Peugeots in die EU um 13 Prozent, die nach Deutschland um 18 Prozent (hier). Der Marktanteil des Unternehmens verringerte sich auf 11,7 Prozent – ein Jahr zuvor lag dieser noch bei 12,5 Prozent.

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