Studie: Facebook macht dick und verleitet zum Schulden-Machen

Keine guten Noten erhält Facebook in einer neuen US-Studie: Nutzer, die häufig im Netzwerk unterwegs isnd, werden schnell dick und machen mehr Schulden mit ihren Kreditkarten als normale Konsumenten.

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Facebook kann die Gesundheit gefährden: Zu diesem Ergebnis kommen die Sozialwissenschaftler Keith Wilcox von der Columbia Business School und Andrew Stephen von der Universität Pittsburgh. In einer neuen Studie wollen die Forscher herausgefunden haben, dass es einen Zusammenhang zwischen einem hohen Body-Mass-Index (neuer Fachausdruck für Übergewicht) sowie hohen Kreditkarten-Schulden und der häufigen Nutzung des Sozialen Netzwerks gibt. Zwar steigere die häufige Nutzung von Facebook das Selbstwertgefühl, die Selbstkontrolle bleibe jedoch auf der Strecke.

Die Beobachtungen der Forscher sind nur durch ein relativ kleines Sample von Studenten gestützt. Logisch erscheinen sie dennoch: Wie schon die TV-Generation stopft sich auch die Internet-Generation gerne Chips und anderen Trash in den Mund, während die Nutzer ihren Freunden mitteilen, wie toll sie sind. Die Kaufwut könnte mit dem Element der Empfehlungen zusammenhängen. Denn zum gesteigerten Selbstwertgefühlt gehört auch, dass man im Besitz der neuesten Gadgets ist. Und wenn man bestimmte Konsumartikel schon nicht selbst entdeckt hat, so möchte man sie doch kaufen, bevor der Druck unter Freunden zu stark wird.

Daher erweist sich Facebook als ideales Medium zur Erziehung zum Schulden-Machen. Die US-Studenten sind heute schon dramatisch überschuldet. Viele Beobachter halten die hohen Studentenkredite für eine Zeitbombe, die in den kommenden Jahren eine ganze Generation ins Unglück treiben könnte.

Kritische Investoren dagegen halten Facebook vor allem wegen der zahlreichen gefälschten Profile eher für ein Fake-Book als für ein werthaltiges soziales Netzwerk (mehr dazu hier).

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