Syrer fliehen nach Athen, wo ihnen keiner helfen kann

Tausende Syrer fliehen aus dem Bürgerkrieg nach Griechenland und hoffen auf ein besseres Leben. Die griechischen Sozialhilfe-Organisationen haben jedoch kein Geld mehr und können ihnen nicht helfen.

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Ahmed Ismail will in Athen seinen Bruder suchen. Er glaubt noch, es sei überall besser als in Syrien.

Ahmed Ismail will in Athen seinen Bruder suchen. Er glaubt noch, es sei überall besser als in Syrien.

Griechenland gehört zu einem der wichtigsten Eintrittsorte nach Europa für illegale Immigranten und Flüchtlinge. Seit dem Ausbruch der Unruhen in Syrien steigt die Zahl. Bereits 8.000 Syrer sind vor dem Krieg in ihrem Heimatland auf die griechischen Inseln geflüchtet. Meist kommen sie über eine Meerenge von der Türkei aus auf der Insel Lesbos an. Sehr gut geht es ihnen dort allerdings nicht, denn Griechenland selbst hat nur wenig Mittel. Die Flüchtlingslager werden nur von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut.

„Unser Leben in Syrien ist zerstört. Wir können nicht in Syrien bleiben. Flugzeuge bombardieren die Städte aus der Luft. Was für ein Leben ist das?“ erzählt Ahmed Ismail aus Aleppo. Er ist nach Griechenland gekommen, um in Athen nach seinem Bruder zu suchen und hat dabei – wie viele andere – sein Leben auf dem gefährlichen Weg sein Leben riskiert.

Von dort aus gelangen viele Syrer, wie Al Dschasira berichtet, nach Athen. Auch hier können ihre Hoffnungen nicht erfüllt werden. Alav Adel, die mit ihren fünf geschwistern und dem Rest ihrer Familie in einer engen Unterkunft in Athen lebt, erzählt, das nichts so ist, wie sie es sich vorgestellt hatten. „Hier kann uns niemand helfen“, erzählt sie. Alav sagt resignierend: „Wir sind einfach nur hier und sterben vor Kälte oder an Hunger“.

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