Island: Nach Sanierung kein Interesse mehr an EU-Beitritt

Die Regierung Islands hat mitgeteilt, dass sie ihre Verhandlungen für einen Beitritt in die EU vorerst einstellen werde. Nach der Parlamentswahl im April werde erneut über einen Beitritt diskutiert.

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Die isländische Wirtschaft ist nach dem Zusammenbruch des Bankensektors aus dem Jahr 2008 wieder stetig gewachsen. Das Land ist finanziell nahezu saniert. Daher überrascht es nicht, dass der isländische Außenminister Össur Skarphédinsson nun verkündete, alle Bemühungen um einen Beitritt des Landes in die EU vorerst auf Eis legen zu wollen.

Eine mögliche neue Regierung werde nach den Parlamentswahlen am 27. April „ihre eigenen Prioritäten zu wichtigen Themen setzen“, so Skarphédinsson einem Bericht des Standard zufolge. Die Mehrheit der Isländer ist gegen den EU-Beitritt. Größte Sorge bereitet den Menschen der Verlust der Rechte am Fischereibetrieb rund um die Atlantik-Insel.

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