Asmussen: In Europa gibt es keine Inflation

Zudem werde sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres erholen, sagte das EZB-Direktoriumsmitglied. Und die EZB habe einen erheblichen Teil dazu beigetragen. Würde eine Inflation drohen, würde die Zentralbank aber sofort handeln.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aktuell:
Steinbrück-Panne: „Wohnzimmer-Gespräch“ von Genossen unterwandert

„Es bleibt bei dem primären Ziel stabile Preise zu sichern“, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen am Mittwoch bei einem Vortrag an der Universität Stuttgart. Aber heute sehe man keinen „Inflationsdruck“ (im Dezember aber stiegen die Nahrungsmittelpreise in Deutschland – hier). Und sollte der Inflationsdruck zunehmen, würde die Zentralbank sofort handeln, unterstrich er. Einige Analysten rechnen jedoch sogar mit einer Hyperinflation (mehr hier).

In der EZB gehe man davon aus, dass die gesamte Eurozone in einer milde Rezession verweilen werde, die jedoch regional sehr unterschiedlich ausgeprägt sein werde, so Asmussen. Nichtsdestotrotz zeichnet sich derzeit eine Wende zum Besseren ab und im Laufe des Jahres werde sich die Wirtschaft erholen.

Dank harter Reformen in den angeschlagenen Ländern, aber auch dank der EZB gebe es im Moment eine positive Ansteckung, machte der Notenbanker deutlich. Der niedrige Leitzins der EZB und nicht zuletzt das angekündigte Anleihe-Kaufprogramm hätten zu  einer Besserung der Lage beigetragen. „Wir können heute mit der Krisensituation besser umgehen als vor zwölf Monaten“, zitiert Reuters Asmussen.

Weitere Themen
Pleite-Angst: Athen erhöht Steuern auf Bankzinsen
Fiat-Chef über die Auto-Industrie: „Die Maschine ist kaputt!“
ZDF-Intendant dreist: Ohne Werbung wird Rundfunk-Beitrag erhöht

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick