US-Konsumenten haben kein Vertrauen mehr in ihre Regierung

Ende 2012 ist das amerikanische Verbrauchervertrauen deutlich eingebrochen. Der ungelöste Streit um den US-Haushalt, Steuererhöhungen und die Rezession im Land sorgen bei den Konsumenten für große Unsicherheit.

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Das US-Verbrauchervertrauen ist mit einem Index von 71,3 so schlecht wie seit Dezember 2011 nicht mehr. Zudem lag der Dezember-Index ungewohnt deutlich unterhalb der Erwartungen von 75 befragten Ökonomen. (Grafik: Zero Hedge)

Das US-Verbrauchervertrauen ist mit einem Index von 71,3 so schlecht wie seit Dezember 2011 nicht mehr. Zudem lag der Dezember-Index ungewohnt deutlich unterhalb der Erwartungen von 75 befragten Ökonomen. (Grafik: Zero Hedge)

Der Index zum amerikanischen Verbrauchervertrauen ist im Dezember den zweiten Monat in Folge eingebrochen, auf den schlechtesten Stand seit über einem Jahr, zitiert Reuters eine aktuelle Umfrage. Viele Verbraucher gaben den Streit um die US-Fiskalpolitik als Grund für ihr Misstrauen an. Dieser wurde noch immer nicht gelöst, sondern auf Ende Februar verschoben.

Die USA haben die gesetzliche Schuldenobergrenze bereits erreicht und halten sich derzeit nur noch mit Rechnungstricks über Wasser. Im Kongress wurden Anfang des Monats zwar einige Steuererhöhungen für Reiche die Mittelklasse beschlossen (mehr hier). Doch ohne massive Ausgabenkürzungen bleibt der US-Haushalt weiter tief in den roten Zahlen.

Steuererhöhungen bedeuten, dass weniger Geld beim Bürger bleibt, und dies drückt auf die Verbraucherstimmung, zitiert Reuters Thomas Simons, einen New Yorker Ökonomen. „Ohne eine Lösung in Bezug auf die Schuldenobergrenze und bei der zunehmenden Schärfe der politischen Auseinandersetzung erwarten wir, dass sich das Verbrauchervertrauen noch weiter verschlechtert“, so Simons.

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