Kassandra: IWF sieht Euro-Wirtschaft schrumpfen

Der IWF hat seine Wachstums-Prognosen für 2013 nach unten korrigiert. Die Eurozone wird in der Rezession verharren. Auch die deutsche Wirtschaft wird kaum noch wachsen.

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Für IWF-Chefin Lagarde ist die Eurokrise noch lange nicht vorbei. (Foto: consilium)

Für IWF-Chefin Lagarde ist die Eurokrise noch lange nicht vorbei. (Foto: consilium)

Nachdem das BIP in der Eurozone bereits im letzten Jahr um 0,4 zurückgegangen ist, wird es 2013 um weitere 0,2 Prozent schrumpfen, so der Internationale Währungsfonds (IWF). Zuvor war der IWF davon ausgegangen, dass die Wirtschaft 2013 um 0,2 Prozent wachsen werde. IWF-Chefökonom Olivier Blanchard schien etwas ratlos. „Ist Europa auf dem Weg der Besserung? Ich denke, die Antwort ist: ja und nein“, zitiert ihn Bloomberg.

Auch für Deutschland hat der IWF seine Prognose nach unten korrigiert. Er erwartet nun für 2013 nur noch 0,6 Prozent Wachstum. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zeigte sich vor kurzem optimistischer. Er versprach für 2013 ein robustes Wachstum (mehr hier).

Die Wirtschaft der Eurozone wird 2013 um 0,2 Prozent schrumpfen, so der IWF. Seine positive Prognose für 2014 wird er wohl auch wieder nach unten korrigieren müssen. (Tabelle: IWF)

Die Wirtschaft der Eurozone wird 2013 um 0,2 Prozent schrumpfen, so der IWF. Seine positive Prognose für 2014 wird er wohl auch wieder nach unten korrigieren müssen. (Tabelle: IWF)

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