Nutzfahrzeuge: Einbruch in Deutschland um 25 Prozent

Im Dezember ist die Zahl der neu angemeldeten Nutzfahrzeuge in der EU um 23,4 Prozent eingebrochen. Deutschland ist besonders stark betroffen. Dies ist ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass die EU sich in der Rezession befindet.

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In der EU ist die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen im Dezember auf 126.000 eingebrochen. Die Neuanmeldung von Transportern, Lastwagen, Sattelschleppern und Bussen ging somit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,4 Prozent zurück, zitiert Reuters einen Bericht des Herstellerverbandes ACEA. Im gesamten Jahr 2012 wurden in der EU 1,7 Millionen Nutzfahrzeuge neu zugelassen, ein Minus von 12,4 Prozent zum Vorjahr.

In Deutschland lag die Zahl der Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen im Dezember sogar um 24,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch die Auto-Neuzulassungen sind im Dezember eingebrochen (mehr hier).

Besonders stark war der Einbruch bei den Nutzfahrzeugen in Spanien (-34,2 Prozent), aber auch Italien (-20,3 Prozent), Frankreich (-21,3 Prozent) und Großbritannien (-15,5 Prozent) vermeldeten stark rückläufige Zahlen.

Im Jahr 2012 wurden in der EU weniger neue Nutzfahrzeuge benötigt, da die EU sich in der Rezession befindet. Wenn weniger Waren transportiert werden, brauchen die Spediteure weniger Fahrzeuge oder die vorhandenen Fahrzeuge halten länger. Die großen LKW-Hersteller wie Daimler oder MAN werden sich an die niedrigen Verkaufszahlen in der EU gewöhnen und sie durch Verkäufe anderswo ausgleichen müssen.

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