Pferdefleisch-Skandal weitet sich aus: Fertiggerichte in Griechenland vom Markt genommen

Die Supermarktkette Carrefour / Marinopoulos hat tiefgefrorene Lasagne- und Cannelloni Produkte wegen des Verdachts auf Pferdefleisch entfernt. Noch immer ist nicht bekannt, ob das Pferdefleisch Schmerzmittel oder Antibiotika beinhaltete.

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Nach Großbritannien, Schweden, Frankreich und zuletzt bei Kaiser’s Tengelmann in Deutschland ist der Pferdefleisch-Skandal auch in Griechenland ins Rollen gekommen (mehr hier). Die griechische Supermarktkette Carrefour/Marinopoulos hat zwei Produkte aus ihren Geschäften wegen des Verdachts auf Pferdefleisch entfernt. Betroffen sind Tiefkühl-Lasagne und –Cannelloni. Beide Fertiggerichte kamen auch über die französische Firma Comigel und durchlaufen derzeit die entsprechenden Tests, so keeptalkinggreece.com.

Die griechische Lebensmittelbehörde hatte die Entfernung und Kontrolle der beiden Produkte angemahnt. Grundsätzlich ist Pferdefleisch gesundheitlich nicht schädigend, allerdings muss derzeit noch geklärt werden, ob die Pferde, von denen das in den Tiefkühlgerichten verarbeitete Fleisch mit Schmerzmitteln oder Antibiotika behandelt wurden. In jedem Fall handelt es sich bei den betroffenen Produkten um massive Verbrauchertäuschung, da kein Hinweis auf Pferdefleisch auf den Verpackungen zu finden ist.

 

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