Pferdefleisch in Bolognese-Sauce von Restaurants entdeckt

Wer glaubt, er könne dem Pferdefleisch durch einen Restaurant-Besuch entkommen, irrt: Proben in der Schweiz haben ergeben, dass auch Produkte in der Gastronomie Spuren von Pferdefleisch enthalten. Die entsprechenden Artikel des Herstellers Hilcona wurden aus dem Verkehr gezogen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Der Verbraucher-Skandal um Pferdefleisch in Rindfleischprodukten lässt sich mittlerweile nicht mehr nur auf Tiefkühlgerichte und Fast-Food wie Döner beschränken. Die Schweizer Firma Prodega / Growa Cash and Carry, die Produkte für die Gastronomie liefert, bestätigte der NZZ, dass in zwei Produkten Spuren von Pferdefleisch gefunden wurden. Sowohl die Bolognese-Sauce als auch das Hackfleisch mit Hörnli des liechtensteinischen Herstellers Hilcona wurden aus dem Gastronomie-Sortiment genommen.

Erst am Montag waren sieben Fertiggerichte Hilconas aus dem Sortiment verschiedener Supermärkte genommen worden. Das Fleisch für die Fertiggerichte wurde von dem deutschen Lieferanten Vossko geliefert. Hilcona hat auch einen Standort in Deutschland, die Hilcona Feinkost GmbH. Der Fleischhersteller Vossko aus dem Münsterland lieferte zudem Fertiggerichte an Lidl und Rewe.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick