Mercedes unattraktiv: Chinesen investieren nicht in Daimler

Der chinesische Staatsfonds wird nicht in Daimler investieren. Der Stuttgarter Autobauer spielt den Verlust eines zusätzlichen Großaktionärs herunter. Für 2013 wird es für Daimler schwer, zu der Konkurrenz in China aufzuschließen.

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Spekulationen über einen möglichen Einstieg der China Investment Corporation (CIC) bei Daimler haben sich nicht bestätigt. Daimlers Finanzchef Bodo Uebber sagte dem Handelsblatt, er rechne nicht mehr mit einer Investition der Chinesen.

Gerüchten zufolge sollte der Chinesische Staatsfonds etwa vier bis zehn Prozent der Aktien erwerben (mehr hier). Mercedes-Chef Zetsche hat im vergangenen Jahr in China öffentlich um neue, langfristige Aktionäre geworben, berichtet Reuters.

Bislang ist das Golf-Emirat Kuwait der größte Aktionär bei Daimler. Der Staatsfonds des arabischen Emirates Abu Dhabi ist hingegen aus dem Finanzgeschäft mit dem Stuttgarter Konzern ausgestiegen. „Es wird ja oft darüber spekuliert, dass wir einen weiteren Ankeraktionär neben Kuwait suchen, aber das ist nicht richtig“, sagte Übber. Man freue sich aber über jeden langfristig orientierten Neuinvestor.

Denn Daimler könnte das zusätzliche Kapital für neue Investitionen gut gebrauchen: Im vergangenen Jahr sind die Gewinne um 900 Millionen Euro eingebrochen (mehr hier). Im Wachstumsmarkt China fährt Daimler bei den Absatzzahlen der deutschen Konkurrenz BMW und Audi hinterher. Die chinesische Zhejiang Geely Holding Group holt jedoch durch Einsparungen im Produktionsprozess  auf.

 

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