Krise bei ThyssenKrupp: Aufsichtsrats-Chef Cromme tritt zurück

Kartellverstöße und Milliardenverluste hatten in den vergangenen Monaten stark am Image des Unternehmens gekratzt. Nun zieht der Vorstandschef Gerhard Cromme persönliche Konsequenzen daraus.

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Der Aufsichtsratschef des angeschlagenen Stahlkonzerns ThyssenKrupp, Gerhard Cromme, zieht Konsequenzen aus der schlechten Lage des Unternehmens. Er tritt sowohl als Aufsichtsratschef als auch als sellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Krupp-Stiftung zurück.

Das Unternehmen ist gezwungen etwa 500 Millionen Euro einzusparen und mindestens 2.000 Stellen zu streichen. Durch Abschreibungen auf die Werke in Brasilien und den USA hatte ThyssenKrupp 2012 einen Jahresfehlbetrag von 5 Milliarden Euro hinnehmen müssen (mehr hier). Aber auch der europäische Markt bietet für den deutschen Stahlkonzern derzeit keine Ausweichmöglichkeit. Im Februar sank die Produktion der deutschen Stahlindustrie um vier Prozent (hier).

 

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