Offizielle Inflation sinkt auf 1,5 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland ist rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, kosteten Waren und Dienstleistungen im Februar 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Im Januar hatte die Teuerung noch bei 1,7 Prozent gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel und Energie ziehen jedoch weiter an.

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Am Dienstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt die offizielle Inflation. Demnach sind die Verbraucherpreise im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent gestiegen. Eine niedrigere Inflationsrate  wurde zuletzt im Dezember 2010 gemessen, so das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Januar erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,6 Prozent.

Wie der Blick auf die offiziellen Daten des Statistischen Bundesamtes jedoch zeigt, sind auch im Februar vor allem die Preise für Nahrungsmittel und Energie weiter gestiegen – bereits im Januar gab es hier einen drastischen Anstieg (mehr hier). Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um immerhin 3,1 Prozent, die Haushaltsenergie verteuerte sich um 5,4 Prozent.

Zusätzlich zu der Tatsache, dass bei den Nahrungsmitteln und der Energie der inflationäre Trend anhält, liegt die tatsächliche Inflation höchstwahrscheinlich noch deutlich höher, als offiziell angeben. Schließlich hängen die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von der jeweiligen Zusammenstellung des Warenkorbes ab (hier). Einen tatsächlichen Vergleich der Inhalte bei den entsprechenden Produkten erfolgt jedoch beispielsweise nicht. Dass die Preise gleich bleiben, aber eventuell der Inhalt geringer ausfällt als noch vor einem Jahr, ist nicht ungewöhnlich.

Wie stark die deutsche Bevölkerung die Inflation in den eigenen Geldbörsen bereits spürt, zeigt sich auch bei den Umsätzen der Discounter. Diese waren in den vergangenen Monaten stetig gestiegen und verbuchten im Januar sogar ein Plus von knapp acht Prozent (hier).

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