Merkel-Sprecher: Deutsche Einlagen sind sicher

Die Bundesregierung will die deutschen Bürger beruhigen und erneuert ihr Versprechen: Die deutschen Spar-Einlagen werden nicht angetastet. Noch herrscht Ruhe an den Schaltern der deutschen Banken, wie mehrere Institute bestätigen.

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Der Zugriff auf Einlagen auf zypriotischen Banken hat in Europa zu breiter Besorgnis geführt. Nicht nur in Südeuropa fürchten die Bürger, dass ihnen ähnliches droht (entsprechende Berechnungen gibt es bereits – hier). Auch in Deutschland ist man skeptisch, ob nicht auch hier auf das Sparguthaben zurückgegriffen werden könnte.

Der Sprecher von Bundeskanzlerin Merkel sagte dazu  am Montag: Es sei das Merkmal einer Garantie, „dass sie gilt“, sagte Regierungssprecher Seibert am Montag in Berlin. „. Und den Worten der Bundeskanzlerin und des damaligen Finanzministers ist „nichts hinzuzufügen“. Damit bekräftigt Seibert noch einmal das Versprechen, dass Merkel und Steinbrück im Oktober 2008 zu Zeiten der Finanzkrise gemacht haben.

Bereits am Sonntag hatten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten eine ähnliche Versicherung aus Regierungskreisen erhalten (hier).

Die Bundesregierung versucht, die Aufregung möglichst gering zu halten. Allerdings wird die Luft immer dünner: Als nächste müsste nun Bundesfinanzminister Wolfgnag Schläuble sagen, dass die deutschen Bank-Guthaben sicher sind.

Erst wenn Bundeskanzlerin Merkel selbst garantiert, dass die Spar- und Bankguthaben sicher sind, kann man davon ausgehen, dass ein massiver Bank-Run stattfindet.

Im Moment gibt es dazu in Deutschland keine Hinweise: Mehrere Banken bestätigten den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass die Lage ruhig sei und keinerlei Anzeichen einer Panik zu erkennen sind.

 

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