Merkel: Deutschland will eine Lösung für Zypern

Angela Merkel lenkt ein - und bleibt hart: Es muss in Zypern eine Beteiligung bei den Bank-Konten geben. Das Limit für die Zyprioten hob Merkel auf 100.000 Euro an.

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Angela Merkel und der zypriotische Präsident Nikos Anastasiadis: "Mensch, Nikos, 100.000 - das ist doch ein Wort!" (Foto: consilium)

Angela Merkel und der zypriotische Präsident Nikos Anastasiadis: „Mensch, Nikos, 100.000 – das ist doch ein Wort!“ (Foto: consilium)

„Ich bedauere die gestrige Entscheidung des Parlaments“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brüssel. „Aber natürlich respektieren wir das“ und werden nun abwarten, welche Vorschläge Zypern der Troika macht.

„Aus politischer Sicht, sage ich, dass Zypern einen tragfähigen Bankensektor braucht“. Derzeit sei er es nicht. Man werde die Verhandlungen mit Zypern hauptsächlich über die Troika fortsetzen. „Wir werden jeden Vorschlag, den Zypern macht, mit Respekt bewerten. Deutschland will eine Lösung“, fuhr Merkel fort.

Zu dieser deutschen Lösung gehört, dass EU, IWF und EZB Zugriff auf die Bank-Konten der Bürger haben. Allerdings möchte Merkel wegen der großen internationalen Erregung diesemal Gnade vor recht ergehen lassen. Die Kanzlerin sagte, Sparer mit mehr als 100.000 Euro Einlagen müssen darauf vorbereitet sein, zum Bailout beizutragen.

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