Syrien: Zahlreiche Tote bei Selbstmord-Anschlag auf Moschee

Bei einem Selbstmord-Anschlag in der Al-Imam-Moschee sollen bis zu 20 Menschen getötet worden sein. Von bis zu 40 Verletzten ist die Rede.

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Ein Selbstmord-Attentäter zündete am Donnerstag in der Al-Imam-Moschee in Damaskus eine Bombe und riss 15 bis 20 Menschen in den Tod. 40 weitere Personen sollen schwer verletzt worden sein, berichtet die Nachrichtenagentur SANA. Genaue Angaben zu der Opferzahl liegen noch nicht vor.

Der Anschlag ereignete sich beim Abendgebet. Die Moschee war also voller Menschen. Unter den getöteten Personen befindet sich auch der regierungstreue sunnitische Geistliche Mohammed Said Ramadan al-Bouti.

In den vergangenen Wochen hatte sich al-Bouti in seinen Reden offen gegen die bewaffneten Rebellen ausgesprochen. Den Berichten der Nachrichten-Agentur Reuters zufolge bedeutet die Tötung des geistlichen einen herben Rückschlag für Assads Politik. Denn al-Bouti war das spirituelle sunnitische Sprachrohr der Regierung. In den vergangenen Monaten häuften sich seine Predigten auf Syrian TV.

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