„Sicherheits-Puffer“: Troika fordert noch mehr Eigen-Beitrag von Zypern

900 Millionen Euro mehr verlangt die Troika. Dieser soll als eine Art Sicherheits-Puffer von Zypern zusätzlich bereitgestellt werden. Damit erhöht sich die Summe die das Land selbst zum Bailout beitragen muss auf 6,7 Milliarden Euro.

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Noch bevor vom zypriotischen Parlament irgendeine Entscheidung publik gemacht wurde, nehmen die Forderungen der EU an das Land weiter zu. Ein Regierungsbeamter sagte Journalisten, dass die Troika den Eigenbeitrag Zyperns um 900 Millionen Euro anheben will, berichtet der Telegraph. Dieser Betrag solle mit Blick auf eine mögliche Kapitalflucht und sich verschlechternden Bedingungen im Haushalt als Sicherheitspuffer fungieren.

Damit erhöht sich der Eigenbeitrag des Landes von 5,8 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro. Und das, nachdem am Donnerstag die Zerschlagung der Laiki Bank angekündigt wurde, die auch dazu dienen sollte die Eigenleistung des Zyperns zum Rettungspaket zu schmälern (hier).

Bereits am Nachmittag wurde zudem bekannt, dass die Zwangsabgabe noch immer nicht vom Tisch sei. Zwar könnten die Einlagen unter 100.000 Euro verschont bleiben, die EU legt es jedoch scheinbar darauf an, entsprechend die Einlagen der Großanleger um bis zu 40 Prozent zu stutzen (mehr hier).

 

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