Tod eines Oligarchen: Boris Beresowski stirbt in London

Der russische Oligarch Boris Beresowski hat in London offenbar Selbstmord begangen. Zuletzt hatte er einen teuren Prozess gegen Chelsea-Eigentümer Roman Abramovich verloren.

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Am Samstagabend wurde der Putin-Gegner Boris Beresowski tot in seiner Wohnung in London aufgefunden. Er soll Selbstmord begangen haben.

Beresowski war nach dem Ende des Kommunismus zu beträchtlichem Reichtum gekommen. Er sah sich als den legitimen Führer Russlands. Daher wurde er von seinem Ex-Freund Wladimir Putin kaltgestellt und verfolgt. Er floh in den Westen und suchte in London um politisches Asyl an.

Zuletzt liefert er sich mit einem anderen Oligarchen einen öffentlichen Schaukampf in Form eines Monsterprozesses. Den verlor er schließlich gegen Roman Abramovich, den Eigentümer des Fußball-Clubs Chelsea London. Beresowski soll nach Angaben seines Anwalts völlig verarmt sein, seine Rechtsanwalts- und Gerichtskosten sollen am Ende 100 Millionen Pfund betragen haben.

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