Spanien: Jugend-Arbeitslosigkeit erreicht neues Rekordhoch

Die spanische Zentralbank prognostiziert, dass die Arbeitslosigkeit 2013 auf 27,1 Prozent ansteigen wird. Mehr als jeder zweite jugendliche Spanier ist arbeitslos. Zudem werde die Wirtschaft 2013 weiter schrumpfen und das Staatsdefizit dieses und nächstes Jahr bei 6 Prozent liegen.

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Nach zwei Jahren des Rückgangs wird die spanische Wirtschaft im kommenden Jahr um 0,6 Prozent wachsen, prognostiziert die Zentralbank. (Grafik: Banco de España)

Nach zwei Jahren des Rückgangs wird die spanische Wirtschaft im kommenden Jahr um 0,6 Prozent wachsen, prognostiziert die Zentralbank. (Grafik: Banco de España)

Die spanische Wirtschaft wird 2013 um 1,5 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr um 0,6 Prozent wachsen, prognostiziert die spanische Zentralbank Banco de España. Damit widerspricht sie den positiveren Zahlen der spanischen Regierung und liegt näher bei den Prognosen der EU-Kommission (mehr hier).

Die Arbeitslosigkeit in Spanien wird 2013 auf ein Rekordhoch von 27,1 Prozent ansteigen und erst im kommenden Jahr leicht auf 26,8 Prozent zurückgehen, so die Zentralbank. Dies lässt auch erwarten, dass die Jugend-Arbeitslosigkeit im laufenden Jahr den Wert von 55 Prozent aus dem vierten Quartal 2012 noch übersteigt und sich in Richtung 60 Prozent bewegt.

Zumindest in diesem Punkt stimmt sie mit der Regierung überein, dass die Wirtschaft 2013 ihren Tiefpunkt erreicht hat und es ab Ende des Jahres wieder bergan geht. Auch das Staatsdefizit, das seit 2009 um 10 Prozent schwankt, werde dieses und kommendes Jahr nur noch bei circa 6 Prozent liegen, so der Banco de España.

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