Schnarrenberger: Brüssel muss Deutschland verteidigen

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser Schnarrenberger ärgert sich über die EU-Führer: Sie lassen die Deutschen im Regen stehen und verteidigen sie nicht gegen Anwürfe aus Südeuropa. Sie erwartet Rückdeckung für die deutsche Rettungs-Strategie.

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Die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnaarenbergen in Brüssel: Wenn wir schon immer die Schecks ausstellen, dann muss uns die EU auch gegen Angriffe verteidigen. (Foto: consilium)

Die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnaarenbergen in Brüssel: Wenn wir schon immer die Schecks ausstellen, dann muss uns die EU auch gegen Angriffe verteidigen. (Foto: consilium)

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert bei der Bewältigung der Eurokrise mehr Rückendeckung von Brüssel. „Wir müssen diese Entscheidungen gemeinsam vertreten, und wir müssen sie gemeinsam verteidigen“, sagte sie dem Münchner Merkur.

In den vergangenen Tagen kam es auf Zypern zu wütenden Protesten gegen die EU, aber auch immer wieder gegen Deutschland (mehr hier). Deutschland wird von den Zyprioten für den harten Kurs der Troika gegen das Land verantwortlich gemacht.

Schnarrenberger hingegen vertritt die Ansicht, Deutschland bringe sich solidarisch ein und wolle eine Perspektive für die Krisenländer erreichen. „Da würde ich mir schon wünschen, dass die Persönlichkeiten an der Spitze – also Kommissionspräsident und der Ratspräsident – auch Solidarität mit uns üben und die Deutschen gegen ungerechtfertigte Vorwürfe verteidigen“, fordert die Justizministerin.

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