VW schafft Stellen in China, nicht in Deutschland

Der VW-Konzern will die Zahl seiner Beschäftigten deutlich erhöhen. Allerdings finden die Neueinstellungen „weniger in Europa, sondern stärker in China“ statt, sagt Betriebsratschef Osterloh.

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VW will seine Beschäftigtenzahl bis 2018 von derzeit rund 550.000 auf gut 600.000 erhöhen. Doch Deutschland wird vom personellen Ausbau bei VW nicht profitieren. „Angesichts der Absatzkrise in Europa müssen wir bei den Einstellungen genau darauf achten, wo wir uns personell verstärken“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh dem Handelsblatt.

Konkret heißt das: „Volkswagen wächst und stellt deshalb weiter in der Produktion ein, aber weniger in Europa, sondern stärker in China“, so Osterloh. VW will den japanischen Konkurrenten Toyota in den kommenden Jahren als Weltmarktführer ablösen.

Zuletzt musste VW in China eine teure Rückrufaktion durchführen, wofür allerdings vor allem politisches Kalkül der chinesischen Regierung verantwortlich gemacht wird (mehr hier).

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