ADAC: Benzinpreise steigen sprunghaft an

Innerhalb von nur einer Woche ist der Preis für einen Liter E10 um 3,6 Cent gestiegen. Dieser Anstieg ist höher als die offizielle Inflation für ein ganzes Jahr.

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Die offiziell ermittelte Inflationsrate in der Eurozone für den Monat März beträgt 1,7 Prozent (mehr hier). Beim Benzin hingegen gehen die Preise trotz Wirtschaftskrise stark nach oben. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Preise für E10 um durchschnittlich 3,6 Cent auf 1,61 Euro gestiegen, so der ADAC in einer Mitteilung am Mittwoch. Das entspricht einer Verteuerung um 2,3 Prozent innerhalb nur einer Woche. Dieses Preisniveau sei „angesichts der aktuellen Rohölnotierungen und des Euro-/Dollar-Wechselkurses nicht gerechtfertigt“, so der ADAC. „Benzin ist demnach klar überteuert.“ Der Liter Diesel kostet derzeit im Durchschnitt 1,444 Euro, was einem Anstieg um 2,4 Cent im Vergleich zur letzten Woche entspricht.

Zwar sind die aktuellen Diesel- und Benzinpreise noch nicht wieder auf das Allzeithoch von Septmeber vergangenen Jahres gestiegen (hier), aber die Autofahrer sollten dennoch die Preise bewusster vergleichen, um einer weiteren Verteuerung entgegenzuwirken, so der ADAC.

 

Der durchschnittliche Preis für E10 und Diesel hat im März unerwartet zugelegt (Grafik: ADAC).

Der durchschnittliche Preis für E10 und Diesel hat im März unerwartet zugelegt (Grafik: ADAC).


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