Krise am Automarkt: Neuzulassungen brechen um 17 Prozent ein

Im März ist die Zahl der neu angemeldeten Fahrzeuge in Deutschland erneut gesunken. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich weniger Neuzulassungen registriert als noch 2012. Eine Gefahr für deutsche und andere europäische Autohersteller.

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Die Auswirkungen der Schuldenkrise sind am deutschen Automarkt immer deutlicher spürbar. Die Verbraucher sind massiv verunsichert, die Inflation schwächt die Kaufkraft und auch die Auslandsnachfrage geht stark zurück. Wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller VDIK am Mittwoch mitteilte, ist im März die Zahl der Neuzulassungen um 17 Prozent auf 281.000 Fahrzeuge eingebrochen.

Damit verzeichneten die Neuanmeldungen im ersten Quartal insgesamt einen Rückgang um 12 Prozent. Der VDIK geht zudem davon aus, dass sich die Lage für die deutsche Kfz-Industrie in diesem Jahr nicht wirklich bessern werde.

Gefahr für deutsche und Ausländische Autohersteller

Die sinkende Nachfrage nach deutschen Autos in Deutschland selbst und in Europa stellt die deutsche Autoindustrie vor immer größere Herausforderungen. Das Opel-Werk in Bochum wird geschlossen (hier) und die deutschen Autohersteller konzentrieren sich zunehmend auf den asiatischen Markt, um die Rückgänge in Europa auszugleichen (mehr hier). Und auch für ausländische Autohersteller ist der Einbruch des deutschen Automarktes gefährlich. Schließlich ist Deutschland eines der wenigen verbleibenden Länder in der Eurozone, in dem die Rezession die Kaufkraft noch nicht so stark geschwächt hat wie in Ländern wie Italien, Spanien und Frankreich.

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