Boston-Anschlag: Erster Verdächtiger im Visier

Nach ersten Ermittlungen haben die US-Behörden einen Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Anschlag in Boston im Visier. Zuvor wurde intensiv Videomaterial ausgewertet. Hierbei sei es gelungen, einen Verdächtigen zu identifizieren. Auch von einer Festnahme ist die Rede, das FBI dementierte dies jedoch.

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Amerikanischen Medien zufolge ist bei den Ermittlungen zum Bombenanschlag beim Boston-Marathon ein erster Durchbruch erreicht worden. Die Auswertung von Bild- und Videomaterial habe zu der Identifizierung eines Verdächtigen geführt, berichtet der Boston Globe mit Verweis auf eine ungenannte Quelle. Die Videoaufzeichnungen zeigten einen Verdächtigen, der eine schwarze Tasche trug und diese scheinbar am zweiten Explosionsort an der Boylston Street stehen ließ, so der Boston Globe.

Auch die CNN erfuhr von einer Festnahme und beruft sich dabei auf eine Quelle der Bundespolizei. Später hätten zwei Verwaltungsbeamte dem Sender jedoch mitgeteilt, dass es sich bei der Aussage um ein Missverständnis gehandelt habe. Was genau dies zu bedeuten hat, ist noch unklar.

Das FBI dementierte jedoch später am Nachmittag, dass es eine Festnahme gegeben habe.

Inwieweit die Funde von zwei mit „verdächtigen Substanzen“ versehenen Briefen, von denen einer an Obama adressiert war (hier), mit dem Bombenanschlag in Verbindung stehen, ist bislang noch unklar.

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